Tipps für die Probefahrt beim Autokauf

Worauf bei einer Testfahrt zu achten ist

Der Kauf eines neuen Autos ist eine wichtige Entscheidung. Wenn die Wahl auf ein Modell gefallen ist, kann eine Probefahrt bei der endgültigen Entscheidung sehr wichtig sein.

Die Probefahrt gehört neben den technischen Details zu den wichtigsten Kriterien beim Autokauf. Hier sollte sich der Käufer gut vorbereiten, um nach dem Kauf keine Enttäuschungen zu erleben. Die Probefahrt sollte so natürlich wie möglich ausfallen, aus diesem Grund gehören auch der Partner sowie eventuell die Kinder zur Probefahrt dazu. Ebenfalls eine alltägliche Situation ist das Ein- und Auspacken des Kofferraums. Hier können eventuell die Hobbyausrüstung oder Reisegepäck eingeplant werden. Auch die Route, die man mit dem neuen Auto ausprobieren möchte, muss nicht nur auf bekannten Straßen stattfinden, sondern auch in engen Gassen, um die Manövrierfähigkeit ausprobieren zu können. Natürlich ist es verlockend, die Probefahrt im neuen Auto in einem schnellen Tempo zu absolvieren. Doch auch ein langsames Tempo kann helfen, um eventuelle Geräusche des Autos zu erkennen, die da eher nicht hingehören. Passt das neue Auto in die Garage oder in die Tiefgarage? Auch diese Frage sollten während der Probefahrt geklärt werden. Soll auch der Partner das Auto später fahren, dann ist es wichtig, dass auch der Partner eine Probefahrt unternimmt.

Das Schlimmste, was auf einer Probefahrt passieren kann, ist ein Unfall. Als Fahrer während einer Probefahrt haftet man für diesen Unfall nicht, es sei denn, der Unfall ist grob fahrlässig oder gar vorsätzlich zustande gekommen. Hat der potentielle Käufer eine Haftungserklärung unterschrieben, verpflichtet sich der Fahrer, im Falle eines selbst verursachten Unfalls die Selbstbeteiligung der Vollkaskoversicherung zu zahlen. Die Länge der Probefahrt kann von einer halben Stunde bis zu mehreren Tagen dauern. Insbesondere bei Luxusmodellen ist es keine Seltenheit, das Auto über ein ganzes Wochenende zu bekommen. Hier muss lediglich das Benzin und eventuell die gefahrene Kilometerzahl bezahlt werden.

Ist die Probefahrt beendet, ist es wichtig, das Auto zusammen mit dem Händler auf Mängel zu untersuchen. Eine Mängelfreiheit sollte sich der Käufer unbedingt schriftlich geben lassen, damit im Nachhinein festgestellte Mängel reklamiert werden können. Sind während der Probefahrt Fragen aufgetaucht, müssen auch diese im Vorfeld geklärt werden. Für die endgültige Kaufentscheidung sollte sich der Käufer jedoch einige Tage Zeit lassen und alle Punkte mit dem Partner noch einmal durchgehen. Sind diese Fragen geklärt, und auch die Konditionen des Händlers sind annehmbar, gehören nur noch der Liefertermin sowie zugesicherte Sonderleistungen in den endgültigen Kaufvertrag. Beachtet der Käufer diese wichtigen Punkte, steht einem Fahrvergnügen mit dem neuen Auto nichts mehr im Weg.